Krimiblogger
Zahlen und Zeichen
In diesem Blog entsteht ein Kriminalroman, dessen Plot in Grundzügen feststeht, dessen Realisation aber den Gesetzen des Bloggens unterliegt: erstens wird jeder Teil separat geschrieben, sofort veröffentlicht und nicht mehr verändert. Dadurch wird das Schreiben zu einem linearen, irreversiblen Prozess. Zweitens sind jederzeit Kommentare möglich und erwünscht. Damit wird das Schreiben zwar nicht gerade zu einer interaktiven Angelegenheit, ist aber nicht mehr zu 100% individuelles Schreiben (was das Ganze nur besser machen kann :-). Drittens ist jeder Text, der im Internet veröffentlicht wird, gleichzeitig Hypertext, bietet also die Möglichkeit des Verweisens und Verlinkens. Wenn ich das technisch hinbekomme, sollen diese Möglichkeiten z.B. zu einem Schreiben auf zwei Ebenen genutzt werden: eigene Kommentare sollen Handlung, Charaktere und das Schreiben selbst reflektieren. Daneben sind auch Verweise innerhalb des Krimis selbst möglich, aber das überlege ich mir noch. Was das Ganze schließlich soll: Hintergrund ist einfach Spass am Schreiben und die Neugier auf ein Ergebnis, das unter diesen speziellen Bedingungen zustande gekommen ist. In diesem Sinne, let´s blog Blut.


Zahlen und Zeichen
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Kommentar

Es beginnt!

Der neue Krimi startet jetzt und hat auch schon seinen Namen geändert. Anlässlich eines geänderten Plots heißt er nun "Spuren und Sterne" und erscheint wie angekündigt unter Krimi-Blog. Ich freue mich über alte und neue Leser,

bis dahin, der Krimiblogger
22.9.06 20:49


Vielen Dank fürs Lesen!

Dies war der letzte Teil des Blog-Krimis "Zahlen und Zeichen" Ich möchte mich an dieser Stelle für das Interesse, das Durchhaltevermögen und die netten Kommentare bedanken. Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr gelangweilt und mit blöden Tippfehlern genervt, und ich hoffe auch, Ihr verzeiht mir das Ende, bzw. die Lösung des Falls… Ich wollte einen Krimi ohne Mord .

Da ich mit diesem Projekt so viel Spaß hatte und etwas traurig war, als es sich dem Ende näherte, habe ich mich entschlossen, einen weiteren Teil zu schreiben. Wenn Ihr Lust und Zeit habt, würde ich mich daher sehr freuen, Euch demnächst unter der Adresse Krimi-Blog zu einem neuen seltsamen Fall für Pia und Alena begrüßen zu dürfen.

Im Hintergrund steht dabei ein Thema, das mich schon längere Zeit gedanklich beschäftigt und momentan immer wieder aus traurigem Anlass ziemlich aktuell ist. Zweitens möchte ich den Blog- und Netzcharakter dieser Art, Krimis zu schreiben, nun endlich aufgreifen, den ich in diesem Krimi trotz Ankündigung sträflich vernachlässigt habe. Und drittens nimmt eine Figur, die sich in „Zahlen und Zeichen“ nur am Rande gezeigt hat, nun sehr konkrete Züge an.

Da ich die Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen habe, wird der erste Eintrag vielleicht noch ein paar Tage auf sich waren lassen, aber wenn es so weit ist, werde ich die Info selbstverständlich auch in diesen Blog stellen.

Also alles Liebe, bleibt gesund, und vielleicht treffen wir uns bald wieder bei

„Spuren und Scherben“.

Der Krimiblogger
14.8.06 21:48


tschuldigung

dass ich momentan nur so wenig und sehr unregelmäßig blogge, aber es ist Fussball-WM. Gerade steht es übrigens 1:0 im Spiel Brasilien gegen die Aussies, nur so zur Info.

Es ist natürlich nicht so, dass ich jetzt ständig vor dem Fernseher sitze, wie andere Leute in dieser Wohnung (...) aber ich arbeite außerdem momentan noch an einem anderen Text, der Anfang Juli fertig sein muss und danach geht es auch wieder flüssiger weiter. Bis dahin nutze ich natürlich jede freie Minute für den Krimiblog .

Bis bald und viel Spass bei der WM!
18.6.06 19:17


neues Kapitel

So, dass war das erste Kapitel, der nächste Eintrag beginnt das zweite Kapitel und damit wird auch die zweite Hauptperson vorgestellt (die bereits einmal ganz kurz aufgetaucht ist). Es ist wahrscheinlich nett mal über jemanden zu schreiben, der nicht so schwierig ist wie Pia, allerdings ist Alena auch nicht gerade normal, aber weniger auf eine psychologische, sondern eher auf eine ekzentrische Art.

Im vorletzten Eintrag ist mir dann auch etwas aufgefallen, das ich eigentlich beim normalen Schreiben in den ersten Teilen geändert hätte, was aber beim Bloggen nicht mehr geht - das sind die Regeln. Also musste ich etwas ungeschickt einschieben. Es ist wahrscheinlich aufgefallen: die Schlüsselproblematik. Man muss schon sehr aufpassen, um alle Momente unterzubringen, die später die Lösung des Falls stützen. Leider habe ich auch ein paar Rechtschreibfehler eingebaut, die ich vielleicht doch noch mal irgendwann ändere, weil es sonst so peinlich ist ...

Der Krimi ist natürlich ein klassischer whodunnit, weil ich die selbst am liebsten mag. Wenn man selbst versucht einen zu schreiben, erinnert es an ein Spiel: man muss Spuren legen und diese gleichzeitig verbergen, damit sie nicht zu eindeutig werden, aber dennoch im nachhinein die Lösung irgendwie plausibel machen. Die Spuren, die gelegt werden, sollen allerdings nicht auf die Lösung hindeuten, von daher ähnelt der Autor ein wenig dem Täter, dessen Spuren auch nicht entdeckt, bzw. auf ihn hin interpretiert werden sollen. Allerdings legt der Täter die Spuren unabsichtlich, wärend der Autor es planvoll tut.
15.3.06 20:30


Krimi bloggen ist anders

was man bereits merkt, wenn man die einzelnen Teile konzipiert: während man sich beim Schreiben eines normalen Krimis mehr Zeit lässt, Spannung aufzubauen, denkt man beim Krimi-Bloggen darüber nach, ob man cliffhanger am Ende jedes gebloggten Teils einbauen sollte. Letztendlich lässt man es, weil es zu einem inflationären Gebrauch von cliffhangern führen würde, und hofft, dass trotzdem weitergelesen wird, auch wenn das Ende des Teils nicht offen und spannend ist.

Außerdem wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass es für den Leser verwirrend ist, die Handlung "rückwärts" lesen zu müssen, wenn man einen Teil verpasst hat, oder den vorher gebloggten Teil noch einmal lesen möchte, oder wenn man gerade erst anfängt, den Krimi zu lesen. Das ist natürlich richtig und das Prinzip eines blogs, aber vielleicht greife ich den erhaltenen Tip irgendwann auf und veröffentliche in regelmäßigen Abständen den bereits geschriebenen Text auf einer seperaten Website.

Wo wir gerade beim gestückelten Textfluss sind, dieser Kommentar, sowie alle zukünftigen Kommentare, werden selbigen natürlich auch unterbrechen.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, einen zusammenhängenden Text bloggen bedeutet, das Ganze zugunsten der Teile aufzulösen, die Teile sind hier viel eigenständiger, als die Abschnitte in einem Buch, sie haben fast einen atomaren Charakter. Aber nur fast, denn der die Textatome sind nur formal eigenständig, nicht aber inhaltlich. Was das für einen literarischen Holismus bedeutet (diese Holismus-Art habe ich gerade erfunden) weiss ich aber auch noch nicht.
21.2.06 19:49





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